Einsatz "Führungsgruppe - Großbrand "
Flammen zerstören landwirtschaftliches Anwesen – Feuerwehr verhindert weitere Brandausbreitung
Am frühen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Heidenheim um 5:24 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brand 5 - Brand einer Scheune“ zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesens nahe des Heidenheimer Teilorts Oggenhausen alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Aufgrund des bereits fortgeschrittenen Brandgeschehens wurde umgehend ein zweiter Alarm ausgelöst. Dadurch werden weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Heidenheim, sowie die Führungsgruppe des Landkreises Heidenheim alarmiert.
Die Einsatzkräfte leiteten unverzüglich einen umfassenden Löschangriff ein. Parallel dazu wurden mehrere Riegelstellungen aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf ein gegenüberliegendes Gebäude zu verhindern. Durch die gezielten Löschmaßnahmen gelang es den Einsatzkräften, dieses Gebäude vor den Flammen zu schützen.
Der Brand war jedoch bereits so weit forgeschritten, dass ein Geräteschuppen, eine Hütte, sowie das angrenzende Wohnhaus durch den Brand zerstört wurden.
Aufgrund der abgelegenen Lage des Anwesens gestaltete sich die Löschwasserversorgung zunächst schwierig. Um dennoch ausreichend Löschwasser an der Einsatzstelle bereitzustellen, richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr ein. Unter anderem kam hierzu der Tankzug eines Landwirts zum Einsatz, der über 30.000 Liter Wasser an der Brenz in Giengen auftanken und zur Einsatzstelle bringen konnte.
Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr mehrere Strahlrohre und zwei Drehleitern ein. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Beteiligt waren die Abteilungen Heidenheim, Oggenhausen, Schnaitheim und Mergelstetten der Feuerwehr Heidenheim, sowie die Freiwillige Feuerwehr Nattheim. Darüber hinaus war die Führungsgruppe des Landkreises Heidenheim im Einsatz. Ebenfalls vor Ort befanden sich die Polizei, der Rettungsdienst sowie das Deutsche Rote Kreuz. Auch Heidenheims Oberbürgermeister Michael Salomo machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Aufgrund der hohen Brandlast erstreckten sich die Nachlöscharbeiten über den gesamten Dienstag.
Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.










